Trampolin

Geschichte:


Mittelalter                                    Ein angeblicher Monsieur Trampoline erfindet ein federndes Absprungerät.
1928
US-Sportlehrer und Offizier George Nissen entwirft ein erstes „trampolinähnliches“ Absprunggerät für Zirkusakrobaten.
1937
Nissen entwickelt sein Gerät weiter, vergrößert es auf die heutigen Dimensionen.
1945
Einführung als Wettkampfgerät in der Schweiz, später in Deutschland.
1957
George Nissen setzt sich persönlich in Europa für die Verbreitung des Trampolinspringens ein, verfasst ein erstes Lehrbuch samt Richtlinien und Regeln.
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1958
Der Internationale Turnerbund FIG erklärt Trampolinspringen als eigenständige Wettkampfsdisziplin.

Sicherheitsregeln:

Nötiges Material:

Man benötigt:

Verschiedene Arten des Trampolines:

Gartentrampoline

Das Gartentrampolin ist ein Riesentrampolin für den Aussenbereich, welches für den Ganzjahreseinsatz konzipiert ist. Sie fördern den Gleichgewichtssinn von Kindern und auch Erwachsenen. Der Durchmesser beträgt ca.430cm.




Minitrampolin

Das quadratische Minitramp besitzt eine lang gezogene Absprungfläche, wobei der vordere Teil leicht nach vorne geneigt ist. Häufig wirddf

mit Anlauf ein einzelner Sprung in der Matte oder in Mattenstapel ausgeführt, oder auch als Sprung über einen Kasten.

(Solch eines haben wir auch im Sportunterricht.)

 

Doppel-Minitrampolin

Das Doppel-Mini-Tramp besitzt eine lang gezogene Absprungfläche, wobei der vordere Teil leicht nach vorne geneigt ist. Die Trampolindispziplin "Doppel-Mini" ist speziell auf dieses Gerät zugeschnitten. Hier geht nach einem Anlauf der erste Sprung von der geneigten Vorderfläche auf den hinteren waagerechten Teil, und von dort ein zweiter Sprung in die dahinterliegende große dicke Landematte.

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Großtrampolin

Der Schwerpunkt liegt beim Großtrampolin, auf dem in Deutschland mit Abstand am meisten geturnt wird.Zum Ende des Textes hin wird der Leser mehr und mehr an die Ausdrucksweise der Trampolin-Gesellschaft herangeführtDas Sprungtuch eines herkömmlichen Trampolins ist an Stahlfedern aufgehängt. Die dadurch entstehenden großen Beschleunigungs- und Abbremskräfte können sich nachteilig auf die Gelenke auswirken. In der Therapie werden deshalb weicher gefederte Trampoline eingesetzt.


Tumbling

Beim Tumbling werden pro Übung über die gut federnde Bahn in schneller Folge ohne Pausen 8 Einzelsprünge ausgeführt, die mit Ausnahme des letzten Sprungs in eine Richtung gehen müssen. Der letzte Sprung muss mindestens einen Salto beinhalten. Seitwärtssaltos sind hier möglich. Um eine größere Höhe und mehr Saltos erreichen zu können, werden in die Übungen sogenannte Temposaltos eingebaut, die für eine größere Beschleunigung im folgenden Sprung sorgen.

Technik:

Von Anfang an sollte auf richtige Haltung und korrekte Atmung geachtet werden, sonst kann es später sehr frustrierend werden.
Folgendes wird gefordert: Springen in der Tuchmitte — das ist in aller Regel durch ein rotes Kreuz markiert; ruhiges Springen ohne rudernde Armbewegungen; gerade Wirbelsäule durch Spannung in Rücken- und Bauchmuskulatur.

Hocksprung (Hocke):

In der Mitte des Sprungs werden beide Beine kurz mit den Knien bis zur Brust angewinkelt.
 

Bücksprung (Bücke):

In der Mitte des Sprungs werden beide Beine kurz in gestreckter Form nach vorne bis zur Waagerechten angehoben, die Arme werden ebenfalls nach vorne gestreckt, so dass sie die Beine berühren.

Grätschwinkelsprung (Grätsche):

In der Mitte des Sprungs werden beide Beine kurz in gestreckter Form nach vorne und seitlich bis zur waagerechten angehoben, die Arme werden ebenfalls nach vorne und seitlich gestreckt, so dass sie die Beine berühren. Die nach vorne gestreckten Beine bilden einen möglichst großen Winkel. Dieser Sprung wird oft verkürzt als Grätsche bezeichnet, weil die Variante ohne Winkel im Trampolinturnen nicht üblich ist.

Schraube:rz

In gestreckter Form wird um die Körperlängsachse "von Kopf bis Fuß" rotiert. Für die Armhaltung gibt es die Varianten, sie über den Kopf nach oben zu strecken oder sie vor der Brust zu kreuzen. Die Zahl der Rotationen kann zwischen 1/2 und vielen liegen, in Schritten von jeweils 1/2 Rotation. Für die Berechnung der Schwierigkeit in Trampolin-Wettkämpfen ergeben sich 0,1 Punkte pro halber Schraube.

Grundregeln:

Mindestens 20 min. Aufwärmen (warm Laufen, Dehnen).
Für regelmäßiges Trampolintraining sollten die Kinder  mit dem Abschluß des ersten Längenwachstums fertig sein.Denn dann sind die Knochen des kindlichen Skeletts stark genug, dies ist mit etwa acht Jahren der Fall. Mit regelmäßigem Training cirka eine bis maximal zwei Stunden, ein bis zweimal wöchentlich. Erfahrungsgemäß reicht dies aus, um gute Leistungen zu vollbringen und keinen Frust zu erzeugen "weil es nicht weitergeht". 

Wettkampfablauf:

Zu Wettkämpfen gehört eine Qualifikation, manchmal Vorrunde genannt, mit einer Pflichtübung mit vorgeschriebenen Inhalten und einer Kürübung mit frei wählbaren Inhalten. Darin qualifizieren sich die besten Teilnehmer für das Finale, das aus einer weiteren Kürübung besteht. Eine Pflichtübung kann die 10 Einzelsprünge komplett vorgeben, oder für eine bestimmte Anzahl von Einzelsprüngen Mindestanforderungen beschreiben, wie es ab einer gewissen Altersstufe üblich ist. Dann darf die Übung unter Einhaltung der Vorgaben selbst zusammengestellt werden. Für einen Sprung etwa könnte es lauten: "mindestens 630° Saltodrehung in Rückwärtsrichtung und mindestens 360° Schraubendrehung".
Eine Turnerin oder ein Turner soll während der 10 Sprünge dieses zeigen: "gute Sprungbeherrschung, Form, Ausführung und Gleichmäßigkeit der Sprunghöhe" (Zitat aus den FIG-Wertungsbestimmungen). In der Praxis bedeutet dies, dass für eine hohe Punktzahl jeder Sprung mit möglichst wenig Abweichungen von der idealen Ausführung geturnt werden muss sowie eine möglichst hohe Schwierigkeit besitzt. Abweichungen von der idealen Ausführung sind z. B. eine falsche Körperhaltung (nicht ausreichend gestreckte Position, Füße nicht gestreckt, Beine offen, Beinwinkel in der Hockposition nicht korrekt), größere Sprunghöhenverluste, Springen außerhalb der Trampolinmitte, und nicht an den Sollpositionen stattfindende Salto-/Schraubeneinleitungen und -öffnungen.
Die Ausführung wird vom Kampfgericht im Vergleich zur separat bewerteten Schwierigkeit hoch gewichtet. Seit 2005 wird die Schwierigkeit auch in Pflichtübungen bewertet, zumindest bei internationalen und stellenweise auch nationalen Wettkämpfen. Um gute Noten für diese Ausführung zu erreichen, wählt ein Wettkämpfer die Einzelsprünge aus seinem Repertoire aus, die zwar möglichst schwierig sind, aber von ihm noch mit wenig Abweichungen geturnt werden können. Die machbare Schwierigkeit hängt in der Praxis tatsächlich auch von guter Ausführung ab, denn Unsicherheiten wirken sich auf die Sprünge negativ aus: Nötige Korrekturen bedeuten Einbußen beim gezielten Absprung oder der Körperstabilität.


Wettkampf......

.....manschaften von Deutschland:

MTV Bad Kreuznach, Frankfurt FLYERS, Bramfelder SV, TGJ Salzgitter, TV Weingarten, TV Erlangen

.....programm:

Wettkampf Turnus
Weltmeisterschaften alle 2 Jahre
Olympische Spiele alle 4 Jahre
World Games alle 4 Jahre
World Cup ca. 4 mal im Jahr
Europameisterschaften alle 2 Jahre
Deutsche Meisterschaften Einzel/Synchron jährlich
Deutsche Meisterschaften Doppel-Mini jährlich
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften jährlich
1. und 2. Bundesliga 6 Wettkampftage + Finale

Andere/Interesante Sportarten:


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 Außerdem gibt es auch Trampolinturnen, es ist sozusagen eine Mischung aus Turnen und Trampolinspringen.
Wie beim Trampolinspringen  spring man beim Hürdenlaufen auch auf/ über etwas.

Impressum:

       Caroline Fleischmann
       
Gymnasium Fridericianum
       
Schuljahr  07/08

Quellenverzeichnis:

Bilder:

Bild des Georg Nissen:http://images.google.de/images?q=george+nissen&ie=UTF-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&sa=N&tab=wi


Hocksprungtechnik:http://images.google.de/images?q=hocksprung&ie=UTF-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&sa=N&tab=wi

Hürdenlauf:http://sv.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ckl%C3%B6pning