Bienenschule am Fridericianum

Bienenschule

Seit Mai 2011 hat sich die Population am Fridericianum um mehrere tausend vergrößert – denn seitdem stehen Bienenvölker auf unserem Schulgelände. Mittlerweile sind vier Jahre vergangen, und der Wahlkurs „Imkern“ erfreut sich –  v.a. in der Unterstufe – großer Beliebtheit.

Das Projekt „Imkern an Schulen“ wird vom bayerischen Landwirtschaftsministerium sehr unterstützt: zum einen, um neue Imker zu gewinnen, denn der Altersdurchschnitt der Imker liegt zurzeit, salopp ausgedrückt, im Rentenalter; zum anderen, um dem dramatischen Rückgang der Bienen zu begegnen, deren unermesslicher Nutzen für Natur und Volkswirtschaft auf der Hand liegt.

Die Bienenschule, die wöchentlich stattfindet, richtet sich nach den Lebensgewohnheiten der Bienen: Im Winterhalbjahr, wenn diese Tiere Winterruhe halten, werden die theoretischen Grundlagen des Imkerns besprochen, ab dem Frühjahr geht es dann an die praktischen Arbeiten an den Bienenvölkern.

Leider bleiben auch unsere Fridericianum-Bienen nicht vom Bienensterben verschont, so dass am Ende des Winters der Verlust von zwei Völkern festzustellen war. Die größten Feinde der Bienen sind heute der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, aber auch in Privatgärten sowie die Varroamilbe.

Aber wir geben nicht auf, und so stehen schon wieder mehrere Völker auf unserem Schulgelände.

Der größte Erfolg der Bienenschule wäre es, wenn der eine oder andere unserer nun schon zahlreichen Jungimker zu Hause selbst mit dem Imkern beginnen würde.

Gerhard Nöhring

Bienen am Bienenstock 
Schüler beim Imkern 
Bienen am Einflugloch 
Schüler beim Imkern 
Schüler beim Imkern 
Schüler beim Imkern 
Schüler beim Imkern 
Schüler beim Imkern