Aktivitäten




Projekt Seifesieden

Es duftet nach Lavendel, Mandarine und Zimt. Die Öle mit diesen Essenzen werden mit weich gekochter Butter verrührt, Mohn oder andere Zutaten genau nach Rezept hinzugegeben. Der Chemieübungssaal verwandelt sich aktuell in die Seifenfabrik der Chemiekurse der Q11. Hier einige Impressionen und die Kurskreation „Kaffeeseife“:


10 jähriges Jubiläum: Der Tag der Naturwissenschaft und Technik am Gymnasium Fridericianum Erlangen10ter NuT-Tag - Bericht in EN 04-03-2016


DankeDer Tag der Naturwissenschaft und Technik ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie effektiv sich Lehrer, Schülereltern und zahlreiche Vertreter der Universität und der Firma STAEDTLER für die gemeinsame Idee, Interesse der Jugend an Naturwissenschaften und Technik zu fördern, kontinuierlich einsetzen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Beteiligten der letzen zehn Jahre.

Beispiele der letzten zehn Veranstaltungen:

Pharmazie: „Zauberkugel und Bleistift - intelligente Arzneimittel?“ mit Prof. Dr. Lee
Medizin: “Radiologie – ein neues Bild des Menschen“ mit Prof. Dr. Uder
Medizin: “Quantitative Endoskopie“ mit Professor Dr. Eysholdt
Chemie: “Nanotubes“ von Professor Dr. Hirsch
Chemie: "Katalyse" von Dr. Enzenberger und Dr.-Ing. Paetz
Elektrotechnik: “Hochfrequenztechnik“ mit Dr.-Ing. Engelbrecht, J. Schür
Informatik: “Geheim(nisvoll)e Nachrichten“ und “Kara und das Labyrinth“ mit Dr. Wilke
Informatik: “Lego Mindstorms“ mit Dipl.-Ing. Opel
Physik: “Die Glühbirne des 21. Jahrhunderts“ mit Dr. Batentschuk
Physik: “Radar - Das Hochfrequenzauge!“ mit Dr. Weinzierl
Physik: “Musikübertragung mit Laserlicht“ mit Dipl.-Ing. S. Werzinger
Physik: “Schreibkraft“ mit Dr. Vyhnal

Idee

Im Frühjahr 2006 hatte Herr Böse die Idee, am Humanistischen Gymnasium Fridericianum Erlangen die naturwissenschaftlichen Fächer zu fördern und damit das Interesse der Schüler für die Faszination „Naturwissenschaft“ im Ganzen zu wecken. Auch auf die Klage der Universitäten über die mangelnde Zahl an Studienanfängern in naturwissenschaftlichen Studiengängen veranlasste Herrn Böse außerschulisch ein Netzwerk aufzubauen. Über Schülereltern konnte schnell der Kontakt zur Technischen Fakultät und zur Organischen Chemie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geknüpft werden. Zudem konnte auch mit dem Nürnberger Stiftehersteller STAEDTLER, ein regional ansässiges Weltunternehmen als Partner aus der Wirtschaft gewonnen werden. Seither findet jährlich der Aktionstag „Tag der Naturwissenschaft und Technik“ am Fridericianum statt. Die Veranstaltung ist an die Projekttage der Schule terminiert und somit fest im Schulprogramm verankert. Dabei besuchen die Schüler/innen der 10. Jahrgangsstufe vier verschiedene Worksshops von Professoren und Doktoren an der Schule.

Als ein weiteres Highlight des Aktionstages steht ein Besuch bei der Firma STAEDTLER in Nürnberg auf dem Programm. Neben einer Werksbesichtigung und des neuen Logistikzentrums, können die interessierten Schüler Aktuelles über Tintenschreibgeräte erfahren. Die dabei angeregte Diskussion über die Forschung und Entwicklung von Schreibgeräten oder Möglichkeiten, bei einem internationalen Unternehmen wie STAEDTLER zu arbeiten, haben den Schülern wertvolle Einblicke und Anregungen für ihre eigene Zukunft außerhalb der Schule.

Des Weiteren konnten die Schüler auch in den letzten zehn Jahren das Laserzentrum und die Radiologie in Erlangen besuchen.

Fakten

Am 7. April 2008 unterzeichneten die neue Troika aus dem Gymnasium Fridericianum Erlangen, der Technischen Fakultät und der Firma STAEDTLER eine Kooperationsvereinbarung. STAEDTLER setzt sich dabei gemeinsam mit der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dafür ein, den Schülern/innen des humanistischen Gymnasiums Fridericianum in Erlangen Ansatzpunkte aufzuzeigen, sich eingehend mit den Themen Technik und Naturwissenschaften zu beschäftigen. Entsprechende Fächer in der schulischen aber auch universitären Ausbildung sollen so mehr Beachtung bei den Jugendlichen finden. STAEDTLER informiert über Studienmöglichkeiten, Berufsprofile und –aussichten und bietet zudem Praktika, Facharbeiten und Werksführungen für die Jugendlichen im Bereich Technik und Naturwissenschaften an.

Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung Staedtler-FAU-GFE 7.4.2008
Von links nach rechts:
Gymnasium Fridericianum Erlangen / Oberstudiendirektor Herr Gerhard Hammer
STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG / Leiter Technik und Produktion Herr Dr. Konstantin Czeschka
Technische Fakultät Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg / Prof. Dr.-Ing. habil. Johannes Huber

Der Erfolg des Aktionstages zeigt sich an der positiven Resonanz der Schüler- und Elternseite!


9. Tag der Naturwissenschaft und Technik
Projekttage am Fridericianum:
Schüler erleben Wissenschaft im Alltag

„Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge so sind, wie sie sind.“ Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

An den Projekttagen öffnete das Gymnasium Fridericianum für seine Kooperationspartner STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG und der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg traditionell seine Türen. Am 9. Tag der Naturwissenschaft und Technik besuchten die Schüler der 10. Jahrgangstufe in Kleingruppen verschiedene Workshops. Mit einer experimentellen Einführung in den Vorgang der "Katalyse und ihrer Bedeutung im Alltag“ brachte Dr.-Ing. Enzenberger die Schüler zum Staunen. Dabei wurde anhand von Experimenten die Funktionsweise eines Katalysators erläutert. Im Workshop „Pharmazie - Geschichte einer Revolution“ von Prof. Dr. Lee konnten die Schüler u.a. selbst Tabletten und Pillen herstellen. Im Vortrag „Musikübertragung mit Laserlicht“ von Dipl.-Ing. Werzinger wurde experimentell die Technologie sowie Anwendungsmöglichkeiten heutiger Glasfasern vorgestellt. Im Workshop „Die Kunst der QR-Codes“ erklärte Dr.-Ing. Wilke die Datenverschlüsselung.
Am Folgetag stand eine Exkursion zur Firma STAEDTLER in Nürnberg auf dem Programm. Neben einer Werksbesichtigung und des Logistikzentrums, konnten die interessierten Schüler wieder Aktuelles über Schreibgeräte erfahren. Alternativ konnte ein Blick in den Untersuchungsbereich des Radiologischen Instituts des Universitätsklinikums Erlangen geworfen werden. Prof. Dr. Uder beeindruckte die Schüler mit radiologischen Untersuchungen von Ü-Eiern und diversen Spielzeug.
Die neunte Kooperationsveranstaltung zwischen Gymnasium, Universität und Unternehmen hat auch in diesem Jahr in imposanter Weise gezeigt, welche fachliche Kompetenz und Kreativität in den naturwissenschaftlichen Talenten des GFE steckt. Dass dieses Potential zukunftsträchtig gefördert werden kann, verdankt das Gymnasium sowohl seinen engagierten Lehrkräften als auch seinen Förderern und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer der Schule leisten.

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8. Tag der Naturwissenschaft und Technik
Projekttage am Fridericianum:
Schüler erleben Wissenschaft im Alltag

„Aufgabe der Naturwissenschaft ist es nicht nur die Erfahrung zu erweitern, sondern in diese Erfahrung eine Ordnung zu bringen.“ Niels Bohr

NuTDas Gymnasium Fridericianum und seine Kooperationspartner STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG und die Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veranstalteten an den Projekttagen den 8. Tag der Naturwissenschaft und Technik. Dabei besuchten die Schüler der 10.Jahrgangstufe in Kleingruppen die Workshops von Prof. Dr. Lee zum Thema „Pharmazie - Geschichte einer Revolution“, wo die Schüler selbst Tabletten und Pillen herstellen konnten. Im diesem Vortrag „Hochfrequenztechnik“ von Dipl.-Ing. Quednau wurden die Technologie sowie Anwendungsmöglichkeiten heutiger Radarsysteme vorgestellt. Experimente zur Geschwindigkeitsmessung bewegter Objekte zeigten als „Radarfalle im Klassenzimmer“ beispielhaft das Prinzip von Dopplerradarsystemen der Polizei. Mit einer experimentellen Einführung in den Vorgang der "Katalyse" und ihrer Bedeutung im Alltag brachte Dr.-Ing. Enzenberger die Schüler zum Staunen. Dabei wurde anhand von Experimenten die Funktionsweise eines Katalysators erläutert. Im Workshop „Innovation und Technologie von Schreibgeräten“ mit Dr. Vyhnal konnten Schüler Aktuelles zu Stiften der Firma STAEDTLER erfahren.
Zudem stand am Folgetag eine Laborbesichtigung im Radiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen auf dem Programm. Prof. Dr. Uder beeindruckte die Schüler mit radiologischen Untersuchungen von Chipstüten und von einem Lehrergehirn. Im Laserzentrum Erlangen standen Fachleute den interessierten Schülern zur Seite und ließen Stifte mit Laser gravieren.


7. Tag der Naturwissenschaft und Technik
Projekttage am Fridericianum:
Schüler erleben Wissenschaft im Alltag

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“ Galileo Galilei

NuTAn den Projekttagen öffnete zum siebten Mal das Gymnasium Fridericianum für seine Kooperationspartner der Technischen Fakultät und dem Department Informatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg seine Fachräume. Sinn der Veranstaltungsreihe „Tag der Naturwissenschaft und Technik“ ist es bei jungen Menschen die Neugier auf Naturwissenschaften und das Interesse für das Ingenieurswesen als Berufsziel zu wecken. Dabei besuchten die Schüler der 10. Jahrgangstufe in Kleingruppen die Workshops von Prof. Dr. Uder zum Thema „Radiologie – ein neues Bild des Menschen“ aus dem Bereich der Medizin. Dr. Wilke stellte als Informatikthema das Programmierprogramm „Kara“ vor. Dieses basiert auf dem Konzept endlicher Automaten. Verschiedene Programmierumgebungen eröffneten den Schülern spielerische Zugänge zu grundlegenden Programmierkonzepten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Prof. Dr. Leuner und Prof. Dr. Lee stellten sehr praxisorientiert das Thema „Intelligente Arzneimittel“ vor, wobei die Schüler selbst Tabletten und Pillen herstellen konnten. Mit einer experimentellen Einführung in den Vorgang der "Katalyse" und ihrer Bedeutung im Alltag brachte Dr.-Ing. Enzenberger die Schüler zum Staunen. Dabei wurden anhand von Experimenten die Funktionsweise eines Katalysators und die Einteilung in heterogene, homogene und Biokatalyse erläutert.
Zudem stand eine Exkursion zur Firma STAEDTLER in Nürnberg auf dem Programm. Neben einer Werksbesichtigung und des Logistikzentrums, konnten die interessierten Schüler wieder Aktuelles über Schreibgeräte erfahren.