Lesungen

Musikalische Lesung

ml01
(Foto: Stefan Rieger/von Fabian Kupper; Text U. Pfeifenberger)

Der Musiker und Schauspieler Stefan Rieger präsentiert den 7. Klassen in einer sehr beeindruckenden musikalischen Lesung Texte von Schiller bis Brecht.

Mundartdichtung vom Feinsten

ml02
(Foto: Helmut Haberkamm/von Fabian Kupper; Text: U. Pfeifenberger)

Der Dichter Helmut Haberkamm bringt den 8. Klassen in einer Lesung den fränkischen Dialekt näher.

nc2015_1
nc2015_2

Literarische Vielfalt am GFE

Lyrik-Lesungen bedeutender DichterInnen aus der Region

Nevfel Cumart Dichterlesung klein2Nevfel Cumart aus der Nähe von Bamberg trug persönliche, sozialkritische und bissig-humorvolle Lyrik für die 9. Klassen vor und übte das freie Gedichteschreiben in einem Workshop mit SchülerInnen einer 9. Klasse.

Nora GomringerNora Gomringer aus Bamberg, Leiterin der Internationalen Villa Concordia und Jacob-Grimm-Preisträgerin sowie Joachim-Ringelnatz-Preisträgerin, präsentierte den 10. und 11. Klassen ihren neuen Gedichtband „Monster Poems“. Außerdem trug sie zahlreiche Gedichte aus ihrem vielfältigen Repertoire vor: Ihre mitreißende Vortragsweise inklusive intensiver Mimik bleiben unvergesslich.

Helmut HaberkammHelmut Haberkamm aus Erlangen, der bekannte fränkische Mundartdichter, brachte den 8. Klassen Dialekt-Dichtung mit ihren humorvollen, tief- und abgründigen Seiten nahe.
Text: Ulrike Pfeifenberger

Fotos: Ulrike Pfeifenberger und Susanne Niefanger

 

Autorenlesung für die 8. Klassen

Lesung W. Korn 11.01.11 Foto Stefanie Vieler 2

Der Autor und Journalist Wolfgang Korn aus Hannover liest aus seinem Jugendbuch „Die Weltreise einer Fleeceweste - Eine kleine Geschichte über die große Globalisierung“ den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen vor. Er will unterhalten, aufklären und erklären, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Trotzdem aber ist es ihm ein Anliegen, zum Nachdenken und Handeln zu bewegen. Es entsteht eine angeregte Diskussion.

Lesung W. Korn 11.01.11 Foto Stefanie Vieler 1
(Deutschlehrerin S. Köstler-Kilian + Autor)
Text von U. Pfeifenberger; Fotos von Sabine Köstler-Kilian

Nora Gomringer am GFE!

Gomringer-Lesung 2 Segler Gomringer-Lesung 4 Segler

Die berühmte Lyrikerin Nora Gomringer beehrte das GFE und gab eine eindrucksvolle Lesung vor unseren 10. Klassen und der gesamten Q 11. Die im Oktober 2011 mit dem Jacob-Grimm-Preis für ihre Verdienste für die deutsche Sprache ausgezeichnete Schriftstellerin wurde just am Tag ihrer Lesung an unserer Schule in der Presse als Preisträgerin des renommierten Joachim-Ringelnatz-Preises für ihr lyrisches Werk benannt. Als Direktorin des Internationalen Künstlerhauses „Villa Concordia“ in Bamberg erzählte Frau Gomringer auch von ihrer Zusammenarbeit mit KünstlerInnen aus aller Welt. Die Prägung durch ihren Dichter-Vater Eugen Gomringer kam ebenfalls zur Sprache. Frau Gomringer gilt als eine Begründerin des Poetry Slam. Ihr mitreißender und unglaublich abwechslungsreicher Vortragsstil und einige unterhaltsame oder tief bewegende Texte werden noch lange im Gedächtnis bleiben.

Gomringer-Lesung 1 Segler Lesung Gomringer 11Segler

(Text: Ulrike Pfeifenberger, Fotos: Susanne Segler)

Lesungen 2010

Spielsucht als Thema einer Schullektüre

Lesung Eysold-Fiebig 1
Die Autorin Frau Eysold-Fiebig (Pseudonym Angel Spade) liest aus ihrem Jugendbuch "Pokerface" für zwei 9. Klassen. Anschließend diskutiert sie mit den Jugendlichen über Spielsucht und andere jugendtypische Süchte. Frau Eysold-Fiebig hat die Aufmerksamkeit aller SchülerInnen.
Lesung Eysold-Fiebig 2

Autorenlesung am GFE: Andreas Steinhöfel liest für die 7. Klassen

Rico und Oskar – ein starkes Team: Die Geschichte vom „tiefbegabten“ Jungen Rico und seinem „hochbegabtem“ Freund Oskar zieht die Schülerinnen und Schüler des GFE in Bann.

Gerne nehmen sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen nach der Veranstaltung noch Zeit, um mit dem bekannten Kinder- und Jugendbuchautor ins Gespräch zu kommen oder sich ein Autogramm zu ergattern.

Lesungen 2009

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb, an dem die Klassensieger Lisa Theisen (6a), Anastasia Athanasiadou (6b) und Vinzenz Papic (6c) teilnahmen, errang die Schülerin Anastasia Athanasiadou aus der 6b den Schulsieg.

Wir gratulieren und wünschen ihr viel Glück in der nächsten Runde des Wettbewerbs auf Stadtebene!

Der Schriftsteller Robert Menasse aus Wien beehrt das Gymnasium Fridericianum und stellt seinen neuen Erzählband „Ich kann jeder sagen“ vor. Weit über 100 SchülerInnen der Oberstufe des GFE und zweier Deutschleistungskurse des Gymnasiums Eckental lauschen dem mitreißend vorlesenden Autor und diskutieren über sein Werk.

Menasse

Gerd Berghofer – Dichterlesung

les1Was haben Bildergeschichten, Balladen und verbrannte Dichter gemeinsam? Alle drei Themen wurden uns am 09.03.2009 von Gerd Berghofer näher gebracht. Die Dichterlesung dauerte von 8 Uhr bis 13 Uhr, und war nach den jeweiligen Klassenstufen aufgeteilt.
Als erstes durften die 5. und 6. Klassen in den Genuss von Gerd Berghofers Vortragekünsten kommen, die er mittels Schauspiel- und Stimmunterricht erlernt hat. „Der Kontrast zu meinen Kollegen liegt am besseren Blick für das Publikum“ sagt Berghofer im Interview. Das Thema war Wilhelm Busch, mit dem Hauptaugenmerk auf „Max und Moritz“. Die rund 120 Schüler aus 6 Klassen (die nur mit Müh und Not in den Wintergarten passten) waren bei der Sache und spielten gerne die Ansager vor jedem neuen Streich…“ dieses war der 3. Streich, und der 4. folgt sogleich“. Auch andere kleinere Geschichten von Wilhelm Busch waren interessant, und sogar der Deutsch-LK der K12, der den „Berghofer-Tag“ mit Frau Pfeifenberger organisiert hat, fühlte sich in die Kindheit zurückversetzt. Gleichzeitig wurde man über das Leben von Wilhelm Busch informiert, und erfuhr unter anderem die kleine Anekdote, dass er sein Maschinenbaustudium für seine Leidenschaft, das Zeichnen und anschließendem Betexten, an den Nagel gehängt hat.

Die 3. und 4. Stunde war für Balladen jeglicher Form und Art reserviert, denen die 7. Jahrgangsstufe lauschen durfte. Das Beeindruckende: Gerd Berghofer konnte alle Balladen auswendig rezitieren. So wurden also zum Beispiel Goethes „Erlenkönig“ und „Der Zauberlehrling“, und „Belsazar“ von Heinrich Heine, mit passender Entstehungsgeschichte versehen, konzentriert vorgetragen.

In der 5. und 6. Stunde war der Wintergarten wieder zum Bersten voll, mit den 10. Klassen, der ganzen K13, und den 13 Schülern des Deutsch-LKs. Das Thema war diesmal ernster: verbrannte Dichter in der Zeit des zweiten Weltkriegs. Mit dem gelungenen Einstieg einer Ansammlung von 10 les3Feuersprüchen, die bei den Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 ausgerufen wurden, ist die Atmosphäre, die damals wohl vorherrschte, gut auf uns Schüler übertragen worden. Anschließend hat er von mehreren Einzelschicksalen (z.B. Erich Kästner, Bertolt Brecht) berichtet, deren berufliche Karriere durch den Faschismus überschattet wurde. Manche von ihnen konnten nach der Bücherverbrennung nie wieder Fuß fassen, obwohl sie nach Kriegsende aus dem Exil nach Deutschland zurückgekehrt sind.
Nach diesem anstrengenden Tag war sogar Gerd Berghofer ein bisschen erleichtert, als die Auflauf AG uns um viertel vor eins aus dem Wintergarten gescheucht hat. Jedoch haben wir alle gemerkt, dass er auf diesem Gebiet ein Experte ist, und auch ein großes persönliches Interesse vorliegt.

K12 Iris Dorsch

HaberkammDer Lehrer und Mundartdichter Helmut Haberkamm beeindruckte die Zuhörer mit seinen fränkischen Texten, die von der Sprachkraft des Dialekts zeugen und ein Spektrum von heiteren bis tiefgründigen Themen umfassen.

 

gro1

Die Lyrikerin Nora Gomringer erfreute Schülerinnen und Schüler des GFE mit ihrer mimisch und gestisch starken Vortragsweise im Stil des Poetry slam. Sie las neben altbekannten Texten auch zahlreiche Gedichte aus ihrem neuen Gedichtband "Klimaforschung" vor.

gro2

 

Lesung Steinaecker kleinNevfel Cumart Dichterlesung klein2

Der Dichter Nevfel Cumart trägt den Schülerinnen und Schülern sehr eindringlich Gedichte aus seinen zahlreichen Gedichtbänden vor. Mit biografischen Hintergrundinformationen , die schülernah und anekdotenhaft erzählt werden, lässt der Dichter die Zuhörer an seinen Erfahrungen zwischen den Kulturen, die er als türkischstämmiger Deutscher gesammelt hat, teilhaben.