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Sommerzeit im Schulgarten …

Die Beschäftigung mit dem Sommerlied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud!“ des evangelischen Kirchenlieddichters Paul Gerhard (1607-1676) hat eine Religionsgruppe der 5. Klasse zum Anlass genommen, die Schönheit des Sommers außerhalb des Klassenzimmers zu erleben. In unserem Schulgarten haben sich die Schüler umsehen und dann eigene Sommerlieder unter der Überschrift „Gottes gute Schöpfung“ geschrieben:

In Gottes Garten gibt es verschiedene Arten,
sie können schwimmen oder gehen, man kann sie überall sehen.
Jedes Wesen kann leben, man kann im Leben auch geben …
Durch die Blumen wird mir klar: das Paradies ist schon da.
Es gibt Tiere und Pflanzen – man möchte fast tanzen ….

Die schöne Natur
Zwischen den Pflanzen seh‘ ich Schmetterlinge tanzen.
Der Teich ist für die Fische ein Reich.
Die Bäume sind grün und die Blumen blühen.
Wir danken Gott für die schöne Natur.

Der Sommer ist gekommen
Die Bienen summen durch die Luft,
die Fische schwimmen durch die Bucht.
Die Pflanzen blühen,
die Vögel zwitschern in der Früh.

Der Sommer ist gekommen, der Frühling ist vorbei.
Die Tulpen erblühen,
die Bienen sammeln Honig mit viel Mühen.
Die Kinder liegen in der Sonne,
die Fische schwimmen mit großer Wonne.
Der Sommer ist gekommen, der Frühling ist vorbei.

Das Wasser plätschert leise, es geht auf große Reise.
Seerosen blühen auf.
Kaulquappen tummeln sich durchs Wasser, denn sie mögen’s lieber nasser.

Alles hat seinen Lauf …

Der Himmel ist wolkenlos, ich fühle mich schwerelos.
Die Morgenluft ist frisch.
Blumen blühen, und alles ist grün.
Für Tiere ist es ein aufgedeckter Tisch …

Liedtexte: Klasse 5b/c    Bilder: S. Hebecker


„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“  

Ein interkulturelles Begegnungsprojekt der Fachschaft Religion

Am 22. November konnten die Schüler der 9. Klassen sowie das P-Seminar ‚Israel‘ der Q11 in einer Doppelstunde am oben genannten Projekt teilnehmen.

Der Referent, Herr Ari Rosen aus Jerusalem, hielt einen sehr engagierten und persönlichen Vortrag zu den jüdischen Schabbat-Bräuchen und zur Bedeutung des Schabbats für den jüdischen Glauben. Mitgebrachte Kultgegenstände, ein auf Hebräisch gesprochener Segen, ein gemeinsam gesungenes Schabbatlied veranschaulichten den informativen Teil. In der anschließenden lebhaften Diskussion legte Herr Rosen den Jugendlichen ans Herz, über die Bedeutung eines wöchentlichen Ruhetags für die Gesellschaft und für ihr eigenes Leben nachzudenken.

Wir danken herzlich der Hanns-Seidel-Stiftung, die unsere Schule für diese Veranstaltung ausgewählt hat, sowie der Sparkasse Erlangen für die finanzielle Unterstützung des Projekts!

Text: S. Hebecker

Bild: Dr. S. Kleinöder-Strobel


          

 


Der Mensch - mehr als sein Gehirn?! Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema Gehirnforschung

Die Fachschaften Ethik und Religion organisierten am Montag, 09.11.2015, eine Lehrerfortbildung zum Thema „Willensfreiheit, Determination und Gehirnforschung“

HauberAls Referent konnte Dr. Franz Hauber aus Rosenheim gewonnen werden. Dr. Hauber hält seit vielen Jahren im Auftrag des KM Fortbildungen zum Thema Gehirnforschung. Er ist seinerseits – inzwischen pensionierter - Lehrer mit der Fächerkombination Biologie/kath. Religionslehre. Gerade diese Fächerverbindung machte auch den Reiz seines sehr lebendigen und anregenden Vortrags aus: Die Frage, welche Konsequenzen Ergebnisse der modernen Hirnforschung auf unser Bild vom Menschen haben, ist ja für Naturwissenschaftler und Geisteswissenschaftler aus je unterschiedlicher Perspektive eine gleichermaßen entscheidende ethische Fragestellung.

So bekamen die zahlreich teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen nicht nur interessante neue Informationen aus dem Tätigkeitsfeld der Gehirnforschung, sondern vor allem auch viele bereichernde Denkanstöße für die eigene Gestaltung des Themas im Unterricht mit.
Text: C. Graf/S. Hebecker

Feedback über die Besinnungstage in Altenstein

Vom 13.07. - 15.07.2015 fanden für die zehnten Klassen die Besinnungstage in Altenstein statt.
Wieder zurück auf der Schulbank, gaben Klassenkameraden Rückmeldung über ihre Erfahrungen und Eindrücke.

Am ersten Abend nach der Ankunft in Altenstein, sollten wir uns erst einmal in Klassen getrennt in einen Kreis setzen. Wir sollten ein Bild über unsere Gefühle, unseren jetzigen Lebensabschnitt und über unser „Ich“ malen und anschließend offen in der Gruppe darüber reden. „Ich fand es sehr interessant, dass alle so ehrlich und offen über sich selbst reden konnten ohne, dass es peinlich oder lächerlich vor den anderen war“, fand eine Schülerin.
Danach haben wir die Aufgabe bekommen, zu jedem unserer drei Nachbarn links von uns im Kreis ein Foto auszusuchen, welches diesen am besten beschreibt. Die Lehrer hatten vorher eine Menge Fotos ausgelegt, die gar nicht so gewöhnlich waren und anfangs schwer einem Menschen zuzuordnen waren. Diese Aufgabe hat viele Schüler positiv geprägt, weil die meisten sich über schöne zum Teil sehr zutreffende Bilder der Kameraden freuen konnten. „Es war auch interessant zu hören wie die anderen einen sehen und mit einem Bild beschreiben“, so ein Schüler. „Durch die offenen Gespräche in der Runde mit den Themen „ Wer bin Ich?“, „Wie sehen mich die anderen in der Gruppe?“, wurde einem bewusst, wie wenig man eigentlich seine Mitschüler-trotz der letzten sechs gemeinsamen Jahre-in der Klasse kennt. Diese Erkenntnis war irgendwie schockierend“, äußerte ein Mitschüler.
Die nächste Aufgabe, die auch sehr gut bei den Mitschülern angekommen ist war, einen Schüler den man am wenigsten aus der Klasse kennt und mit dem man vielleicht in all den Jahren noch nie wirklich geredet hat, ein „Zwanzig-Minuten-Gespräch“ zu führen. Ein Schüler meinte: „Natürlich kann man die ganzen Jahre in diesem kurzen Gespräch nicht nachholen, allerdings konnten Vorurteile beglichen werden, die man zuvor von Seiten anderer über die Person gehört hat und grundlegende Dinge wie Hobbys ausgetauscht werden. Denn man muss einen Menschen erst selbst kennenlernen bevor man über ihn urteilt.“ Ein anderer sagte, dass er durch diese Aufgabe gelernt habe, auf andere Mitschüler das nächste Mal selber zuzugehen, denn so lernt man neue Leute kennen und schließt vielleicht Freundschaften.
Die Meditationsabende sind auch gut angekommen, da meditieren den Kopf klar macht und beruhigt. Viele konnten gut zur Ruhe kommen und konnten über sich selbst nachdenken.
Einige Schüler lobten insbesondere das Basteln, das sowohl in Klassengruppen als auch mit der kompletten Jahrgangsstufe stattfand. Speziell der kreative Abend gefiel den meisten Schülern. Dabei schätzten sie es vor allem, dass man mal ohne Notendruck und Vorgaben Bilder, Kerzen und andere Kunstwerke gemeinsam mit seinen Schulkameraden erstellen konnte.
Im Hinblick auf die Oberstufe begeisterte viele Schüler die gemeinsame Arbeit mit der gesamten Jahrgangsstufe. Denn dadurch und durch die immer wieder neue Zusammensetzung der Gruppen lernte man sich untereinander besser kennen, teilweise wurden dadurch sogar neue Freundschaften geschlossen. Vor allen Dingen aber wurde immer wieder betont, dass diese Arbeiten einen hohen Spaßfaktor hatten.
Der gemeinsam gestaltete Abschlussgottesdienst, der aufgrund der Mithilfe aller Teilnehmer ein voller Erfolg wurde, fand großen Anklang. Unter anderem trug dieser dazu bei, dass eine „wunderbare Atmosphäre herrschte“, so ein Schüler.
Auch die herzlich eingeladenen Ethik-Schüler fanden nur lobende Worte für die Besinnungstage. Positiv hoben einige von ihnen hervor, dass man gelernt hätte, insgesamt offener gegenüber der Religion im Allgemeinen, aber auch gegenüber verschiedener Glaubensrichtungen geworden zu sein.
Andere wiederum schätzten insbesondere die von allen selbst gestalteten „Perlen des Glaubens“. Diese seien eine Stütze, auch wenn man nicht wirklich gläubig sei. Großen Spaß machte den meisten Ethikern der Gottesdienst, obwohl einige diesem anfangs ziemlich kritisch gegenüberstanden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Besinnungstage ein voller Erfolg waren und bei den meisten Zehntklässlern durchweg positive Eindrücke hinterlassen hat, wahrscheinlich auch, weil Spaß und Besinnung untrennbar miteinander verbunden waren.

Justus Santjer und Paula Grund, Klasse 10b


Die 7. Klassen bei der Erlanger Tafel

Die SchülerInnen der Klassen 7a/b (Ev. Religionslehre) haben Süßigkeiten gespendet und Berge von Muffins selbst gebacken. Diese wurden von einer Delegation begleitet von Frau Pfeifenberger bei der Erlanger Tafel abgegeben.