50 Jahre Gymnasium Fridericianum in der Sebaldusstraße

Ein besonderer Tag: 50 Jahre Gymnasium Fridericianum in der Sebaldusstraße

 

Der 25. Juli 2018 war ein besonderer Tag für das Gymnasium Fridericianum. Denn an diesem Tag konnte das älteste Gymnasium Erlangens ein Jubiläum feiern.

Die Tradition des Gymnasium Fridericianum reicht 273 Jahre zurück. Es war zwei Jahre nach der Friedrich-Alexander-Universität gegründet worden, um für den akademischen Nachwuchs zu sorgen. In dieser Zeit war die Schule über mehr als zwei Jahrhunderte das einzige Gymnasium in Erlangen.

Seit 50 Jahren befindet sich nun das Schulgebäude in der Sebaldusstraße. Viele Jahrzehnte lang hatte das Fridericianum seinen Standort genau an der Stelle gehabt, wo heute die neue Universitätsbibliothek steht.

Gerhard Nöhring, der Direktor des Fridericianums, hatte aus diesem Anlass Herrn Staatsminister Joachim Herrmann, Herrn Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, die Mitglieder des Stadtrates sowie weitere politische Entscheidungsträger und Freunde der Schule eingeladen.

Die Jubiläumsfeier fand im aufgelockerten Rahmen eines erweiterten Sommerfestes statt.

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Dr. Florian Janik und Gerhard Nöhring

Herr Nöhring bat in seiner Ansprache um eine baldige Renovierung der Schule und wies darauf hin, dass die Stadt Erlangen durch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss in der Pflicht stehe.

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Dr. Florian Janik und Joachim Herrmann

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Dr. Florian Janik

Herr Oberbürgermeister Dr. Janik hob in seiner Rede die hohe Qualität des Fridericianums  hervor und betonte, dass dieses Gymnasium eine große Bereicherung der Erlanger Schullandschaft darstelle.

 

 

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Joachim Herrmann

Herr Staatsminister Herrmann, der mit dem Fridericianum eng verbunden ist, ging in seiner Rede ausführlich auf seine Zeit an dieser Schule und auf den Umzug von der Oberen Karlsstraße in die Sebaldusstraße ein. Er war hier selbst Schüler, und auch seine drei Kinder besuchten dieses Gymnasium. Außerdem war er Schülersprecher und gründete die heute noch quicklebendige Schülerzeitung „Humblatt“.

Wie viel das Fridericianum ihm wert ist, zeigte Herr Herrmann dadurch, dass er auf die Eröffnung der Bayreuther Festspiele verzichtet hatte und stattdessen an seine alte Schule gekommen war.

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Gerhard Nöhring

Herr Nöhring wünschte sich zwar vom Sachaufwandsträger, d. h. vom Oberbürgermeister,    die baldige Renovierung, versicherte aber, dass wichtiger als Steine und Ausstattung Charakter und Leistung der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte seien, ganz so, wie es Cicero fordert:

 

Non domo dominus, sed domino domus honestanda est – nicht das Haus soll eine Zierde für seine Bewohner sein, sondern seine Bewohner sollen eine Zierde für das Haus sein.