Gymnasium FridericianumGymnasium Fridericianum Erlangen
Humanistisches Gymnasium
 Sprachenfolgen: 5. Klasse Latein, 6. Klasse Englisch, 8. Klasse Griechisch, 10. Klasse Spanisch als späteinsetzende Fremdsprache

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Schulleben

 

Theater aktuell                                        Aufführungstermine für 2008 / 2009

Der Kurs Theater Oberstufe Q11/Q12 lädt herzlich ein zur Aufführung
4:48
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am Mittwoch, 28. März 2012 und Donnerstag, 29. März 2012,
jeweils um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Fridericianum Erlangen

Mit 4:48 hat das Oberstufentheater als Vorlage ein Werk einer der renommiertesten und viel diskutierten Autorinnen des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts herangezogen.
4:48 beschreibt den Moment, wo Rettung noch möglich scheint. Dabei gibt es Einblicke in eine bizarre, von Psychosen und Depressionen gezeichnete Innenwelt der Autorin.
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Akteure/Technik/Leitung:
Paula Besler, Eike Daum, Theo Ferreira Gomes, Max Baumann, Patricia Petersen, Ruth Meißner, Ananda Ferreira Gomes, Henrik Kram, Isabelle Küchle, Philipp Rieke, Urs Toussaint, Konstantin Wenzel, Jaqueline Zuber Scott, Jonathan Goldstein, Janina Rau, Christoph Magiera (Technik), Sabine Köstler-Kilian (Leitung).

DAS Theaterstück der Oberstufe; unter der Leitung von Frau Köstler-Kilian:

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König Ignaz, ach ja, da wäre ja auch n och die Königin, lädt ein!

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Hinter den Mauern von Troja
Ritt der TrojanerJeder hat schon einmal vom Trojanischen Pferd gehört. Viele kennen den Trojaner als Internet-Virus. Unzählige Hollywood-Größen haben das Jahrtausende alte Epos des griechischen Dichters Homer bereits verfilmt.

Aber haben wir uns nicht schon oft gefragt, welche Folgen der Raub der Helena wirklich hatte? War Helena, so atemberaubend schön sie auch gewesen sein mag, wirklich so beliebt, wie alle immer meinen? Können die griechischen und trojanischen Helden auch hinter der Fassade in ihrem Heldentum bestehen? WKult um Helenaelche Rolle nehmen die Frauen ein, die zu Hause auf ihre Männer und auf eine Entscheidung warten?

Diesen und weiteren Fragestellungen nähert sich die Theatergruppe der Oberstufe unter der Leitung von Frau Köstler-Kilian in ihrer Eigenproduktion „Helena! Hau ab!“.

Dienstag und Mittwoch, 
den 20. und 21. April
ab 19:30 Uhr

in der Aula des Gymnasiums Fridericianum Erlangen, sind Sie/ seid ihr alle herzlich eingeladen, der Suche nach Antworten beizuwohnen und das Epos des griechischen Dichters Homer mal ganz anders mitzuerleben.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Spenden sind erwünscht.

 

 

Bildungsaspekt des Theaters

„Das Theaterspiel [ist] eines der machtvollsten Bildungsmittel [...], die wir haben: ein Mittel die eigene Person zu überschreiten, ein Mittel zur Erkundung von Menschen und Schicksalen und ein Mittel der so gewonnenen Einsicht.“ (Hartmut von Hentig)

Theaterspielen ist demnach ein zentraler Bestandteil der Persönlichkeitsbildung, da der Mensch durch das Spiel zugleich probehandelt und somit essentielle Erfahrungen über sich selbst, den anderen und über die Welt an sich macht.

Durch die Einführung des G8 und der damit stärker an Kernkompetenzen ausgerichteten Bildung nimmt das Theater eine sehr wichtige Stellung ein. Es ermöglicht eine Form des Lernens, die durch die Auseinandersetzung mit ästhetischen Gestaltungsproblemen zugleich ganzheitliche Bildungsprozesse und soziale Qualifikationen fördert. Rationale und emotianale, intellektuelle und kreative, physische und musische, individuelle und soziale Fähigkeiten werden gleichermaßen angesprochen und entwickelt.
Der Bildungsbeitrag des Theaters vermittelt Sachkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz.

So erleben Schüler, dass theatrales Gestalten und Denken die Welt auf eine eigene, unerwartete und ganzheitliche Weise deuten kann. Er eröffnen sich ihnen neue Sichtweisen und das Infragestellen des allzu Selbstverständlichen (ästhetischer Aspekt / Sachkompetenz).
Die Schüler machen die Erfahrung, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen und Interpretationen der Wirklichkeit gibt und dass diese nebeneinander gelten dürfen. Sie erfahren die Differenz zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung. Sie erfahren Teamfähigkeit als grundlegende Voraussetzung (sozialer Aspekt / Sozialkompetenz).
Theaterarbeit konfrontiert die Schüler unausweichlich mit sich selbst. Sie machen Grenzerfahrungen im Schutzraum Theater. Sie entwickeln emotionale Intelligenz im bewussten Umgang mit Beziehungsproblemen und persönlichen Konflikten (individueller Aspekt / Selbstkompetenz).

Diese Ausführungen machen deutlich, dass Theaterspiel in der Schule nicht nur sehr viel Spaß macht und mit großer Begeisterung ausgeführt wird, sondern dass ihm auch eine herausragende Bedeutung innerhalb von Schulkultur und pädagogischer Schulentwicklung zukommt.


Theater an unserer Schule

Folgende Theaterangebote gibt es für das Schuljahr 2008 / 2009:
1. Theater Unterstufe mit Workshopcharakter zu verschiedenen Aspekten des Theaters [Schwarzlichttheater, Schattentheater, Theater mit Masken etc.] geleitet von Christiane Krautwurst
2. Theater Mittelstufe (7.-9. Klassen) geleitet von Clarissa Imhoff
3. Grundkurs Dramatisches Gestalten (11.-13. Klassen) geleitet von Sabine Köstler-Kilian
4. Pluskurse zu verschiedenen Aspekten des Theaters [Körperarbeit – Rollenarbeit – Unsichtbares Theater – Chorisches Theater – Ministück] geleitet von Sabine Köstler-Kilian

Eine Eigenproduktion des Grundkurses Dramatisches Gestalten - K12/K13

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